Sébastien Loeb hat die Rallye Deutschland zum achten Mal in Folge gewonnen. Markenkollege Daniel Sordo belegt mit 51,3 Sekunden Rückstand Platz zwei vor Sébastien Ogier. Die letzte Bestzeit auf dem Survolt Circus Maximus ging an Kimi Räikkönen.

| Pos | Fahrer | Punkte |
| 1 | S. Loeb | 191 |
| 2 | S. Ogier | 133 |
| 3 | J. Latvala | 117 |
| 4 | P. Solberg | 100 |
| 5 | D. Sordo | 95 |

Rallye Spanien: Titelentscheidung möglich
Die Titelentscheidung in der Rallye-Weltmeisterschaft strebt ihrem Höhepunkt entgegen: Bei der Rallye Spanien (1. bis 4. Oktober), dem elften und vorletzten Saisonlauf, könnte Ford-Pilot Mikko Hirvonen erstmals Weltmeister werden.
Nach vier Siegen in Folge verteidigen der Finne und sein Beifahrer im Werks-Ford Jarmo Lehtinen einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf den amtierenden Champion Sébastien Loeb (Citroën).
Um optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Titeljagd auf den schnellen Asphalt-Prüfungen rund um den Start-Ziel-Ort Salou zu schaffen, hat das Ford-Team im Vorfeld umfangreiche Testfahrten für Hirvonen sowie Teamkollege Jari-Matti Latvala angesetzt und dabei auch auf die Unterstützung prominenter Spezialisten zurückgegriffen. So standen dem Duo der ehemalige Toppilot Markko Märtin und der ehemalige Langstrecken-Europameister Rob Wilson während der siebentägigen Asphalt-Tests in Spanien mit Rat und Tat zur Seite.
"Die Einstimmung auf die Rallye Spanien ist gut verlaufen", bestätigte Hirvonen. "Wie in den vergangenen drei Jahren auch hat mir Rob Wilson wieder geholfen, meine Sinne für die Asphalt-Prüfungen zu schärfen. Fühlt er sich angesichts seiner Tabellenführung unter besonderem Druck? "Nein, mich fasziniert diese Situation eher. Auch wenn der Titel zum Greifen nah ist, so bleibe ich geerdet und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Jeder weiß, wie stark Sébastien Loeb auf Asphalt ist. Ich werde mehr als genug damit beschäftigt sein, Platz zwei zu sichern – keine leichte Aufgabe. Acht WM-Punkte jedoch würden mir eine exzellente Ausgangssituation vor dem Saisonfinale in Wales verschaffen. Ich denke, ich bin schnell genug, um dies zu schaffen."
Kontrahent Loeb zählt im Titelkampf auf seinen Citroën-Teamkollegen Daniel Sordo, der Hirvonen wichtige Punkte abspenstig machen soll. Ein Doppelsieg der C4-Piloten würde Loeb bis auf einen Zähler an Hirvonen heranbringen – vorausgesetzt, dieser fährt hinter Loeb und Sordo auf Rang drei.
Loeb ist bei der Rallye Catalunya seit vier Jahren ungeschlagen. Und der Franzose weiß genau, worauf es ankommt: "Man braucht einen sauberen Fahrstil, wie auf einer richtigen Rennstrecke und muss bis zu den Scheitelpunkten bremsen und die richtigen Linien wählen."
Trotz Erfahrung hält sich Loeb mit Prognosen zurück. "Es ist schwierig, zuversichtlich zu sein, wenn man von den Ergebnissen anderer abhängig ist", so der 35-Jährige, der auf seinen sechsten WM-Titel hofft. "Das ist nicht unbedingt die Situation, in der ich gern bin, aber ich muss es akzeptieren. Allerdings ist es in Spanien wahrscheinlicher als in Schweden, dass Citroën einen Doppelsieg holt. Wenn Daniel oder jemand anderes es schafft, zwischen Mikko und mir anzukommen, dann haben wir schon fast wieder Gleichstand. Wenn das passiert, dann werden wir sehen, wie wir die Rallye Großbritannien angehen werden. Momentan ist meine Priorität, in Spanien zu gewinnen."
Nach vier Siegen in Folge verteidigen der Finne und sein Beifahrer im Werks-Ford Jarmo Lehtinen einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf den amtierenden Champion Sébastien Loeb (Citroën).
Um optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Titeljagd auf den schnellen Asphalt-Prüfungen rund um den Start-Ziel-Ort Salou zu schaffen, hat das Ford-Team im Vorfeld umfangreiche Testfahrten für Hirvonen sowie Teamkollege Jari-Matti Latvala angesetzt und dabei auch auf die Unterstützung prominenter Spezialisten zurückgegriffen. So standen dem Duo der ehemalige Toppilot Markko Märtin und der ehemalige Langstrecken-Europameister Rob Wilson während der siebentägigen Asphalt-Tests in Spanien mit Rat und Tat zur Seite.
"Die Einstimmung auf die Rallye Spanien ist gut verlaufen", bestätigte Hirvonen. "Wie in den vergangenen drei Jahren auch hat mir Rob Wilson wieder geholfen, meine Sinne für die Asphalt-Prüfungen zu schärfen. Fühlt er sich angesichts seiner Tabellenführung unter besonderem Druck? "Nein, mich fasziniert diese Situation eher. Auch wenn der Titel zum Greifen nah ist, so bleibe ich geerdet und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Jeder weiß, wie stark Sébastien Loeb auf Asphalt ist. Ich werde mehr als genug damit beschäftigt sein, Platz zwei zu sichern – keine leichte Aufgabe. Acht WM-Punkte jedoch würden mir eine exzellente Ausgangssituation vor dem Saisonfinale in Wales verschaffen. Ich denke, ich bin schnell genug, um dies zu schaffen."
Kontrahent Loeb zählt im Titelkampf auf seinen Citroën-Teamkollegen Daniel Sordo, der Hirvonen wichtige Punkte abspenstig machen soll. Ein Doppelsieg der C4-Piloten würde Loeb bis auf einen Zähler an Hirvonen heranbringen – vorausgesetzt, dieser fährt hinter Loeb und Sordo auf Rang drei.
Loeb ist bei der Rallye Catalunya seit vier Jahren ungeschlagen. Und der Franzose weiß genau, worauf es ankommt: "Man braucht einen sauberen Fahrstil, wie auf einer richtigen Rennstrecke und muss bis zu den Scheitelpunkten bremsen und die richtigen Linien wählen."
Trotz Erfahrung hält sich Loeb mit Prognosen zurück. "Es ist schwierig, zuversichtlich zu sein, wenn man von den Ergebnissen anderer abhängig ist", so der 35-Jährige, der auf seinen sechsten WM-Titel hofft. "Das ist nicht unbedingt die Situation, in der ich gern bin, aber ich muss es akzeptieren. Allerdings ist es in Spanien wahrscheinlicher als in Schweden, dass Citroën einen Doppelsieg holt. Wenn Daniel oder jemand anderes es schafft, zwischen Mikko und mir anzukommen, dann haben wir schon fast wieder Gleichstand. Wenn das passiert, dann werden wir sehen, wie wir die Rallye Großbritannien angehen werden. Momentan ist meine Priorität, in Spanien zu gewinnen."





















