Sébastien Loeb hat die Rallye Deutschland zum achten Mal in Folge gewonnen. Markenkollege Daniel Sordo belegt mit 51,3 Sekunden Rückstand Platz zwei vor Sébastien Ogier. Die letzte Bestzeit auf dem Survolt Circus Maximus ging an Kimi Räikkönen.

| Pos | Fahrer | Punkte |
| 1 | S. Loeb | 191 |
| 2 | S. Ogier | 133 |
| 3 | J. Latvala | 117 |
| 4 | P. Solberg | 100 |
| 5 | D. Sordo | 95 |

Citroën-Doppelsieg in Spanien
Dank einer perfekten Teamleistung des Citroën-Werksteams ist die Entscheidung im Kampf um den Fahrertitel in der Rallye-WM weiterhin offen. Sébastien Loeb siegte ungefährdet vor Teamkollege Daniel Sordo. Mikko Hirvonen wurde Dritter und verteidigte hauchdünn seine Tabellenführung.
Drei Tage, 18 Prüfungen und ein spannender Zweikampf an der Spitze später ist der Wunsch von Sébastien Loeb nach einem Doppelsieg in Erfüllung gegangen: Citroën vor Citroën. Loeb vor Sordo. Der Rückstand von Loeb auf Noch-Tabellenführer Mikko Hirvonen ist auf ein Zählerchen zusammengeschrumpft. Ein packendes Saisonfinale in Großbritannien ist garantiert.
Am ersten Tag war es zunächst Daniel Sordo, der mächtig auf die Tube drückte und vier Prüfungsbestzeiten in Serie fuhr, Loeb jedoch immer im Schlepptau von einigen Sekunden Abstand mit sich zog. Zum Ende des ersten Tages schnappte sich der Großmeister selbst auch noch zwei Bestzeiten und lag nur 1,6 Sekunden hinter Gefährte Sordo zurück.
Am zweiten Tag ging Loeb dank einer weiteren Bestzeit dann erstmals in Führung, verlor sie zwischenzeitlich wieder an Sordo, nur um sie auf der letzten Prüfung des Tages zurückzuerobern.
Am Finaltag ließ sich das Citroën-Duo die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Ziel hatte Loeb zwölf Sekunden Vorsprung vor Sordo. Das heiße Duell war entschieden. "Die Rallye war echt hart", so der Sieger. "Daniel hat unglaublich Druck gemacht. Wir haben zwar miteinander gerungen, waren uns aber immer bewusst, dass wir keine Fehler machen durften. Eine Zielankunft war Pflicht. Es war ein Wohlgefühl, endlich mal wieder auf Asphalt zu fahren. Ich bin der Ausgangslage für Großbritannien sehr zufrieden."
Ford-Konkurrent Mikko Hirvonen betrieb mit Rang drei Schadensbegrenzung. Nach vorn keine Chance, nach hinten alles sicher. Für den Finnen verlief die Rallye eher ereignislos. "Ich habe nicht das beste Wochenende erwischt", sagte Hirvonen im Ziel. "Aber Platz drei ist ok. Für Wales zählt jetzt nur noch eines: gewinnen. Ich freue mich schon auf das Duell mit Sébastien."
Neben den beiden Citroën-Werkspiloten sorgte Petter Solberg für das größte Aufsehen. Der Norweger fuhr in seinem privat eingesetzten C4 WRC nicht nur einen ungefährdeten vierten Rang nach Hause, sondern sorgte vor allen Dingen am Schlusstag für die Highlights der Rallye. Nicht weniger als drei von sechs Bestzeiten gelangen dem Rallye-Weltmeister von 2003. Voller Stolz und ein wenig Trotz fragte er die Strecken-Journalisten: "Nicht schlecht, oder? All den Leuten, die an mir gezweifelt haben, sage ich jetzt: Nun seid ihr dran. Endlich habe ich das Ende einer langen Frustphase erreicht. Ich finde einfach keine Worte für das Gefühl, wieder vorn mitmischen zu können."
Die weiteren Punkteränge in Spanien belegten jeweils mit Respektabstand zueinander Sébastien Ogier, der sich am zweiten Tag zwei Bestzeiten sicherte, Jari-Matti Latvala im zweiten Werks-Ford, Matthew Wilson (Stobart-Ford) und Federico Villagra (Munchi’s Ford).
Im Gegensatz zur Fahrer-WM, die sich drei Wochen vor der Entscheidung in Wales nicht spannender gestalten könnte, ist der Kampf um die Konstrukteurs-WM entschieden. Wie schon im Vorjahr machten Loeb und Sordo den Titel für ihr Werksteam perfekt.
Drei Tage, 18 Prüfungen und ein spannender Zweikampf an der Spitze später ist der Wunsch von Sébastien Loeb nach einem Doppelsieg in Erfüllung gegangen: Citroën vor Citroën. Loeb vor Sordo. Der Rückstand von Loeb auf Noch-Tabellenführer Mikko Hirvonen ist auf ein Zählerchen zusammengeschrumpft. Ein packendes Saisonfinale in Großbritannien ist garantiert.
Am ersten Tag war es zunächst Daniel Sordo, der mächtig auf die Tube drückte und vier Prüfungsbestzeiten in Serie fuhr, Loeb jedoch immer im Schlepptau von einigen Sekunden Abstand mit sich zog. Zum Ende des ersten Tages schnappte sich der Großmeister selbst auch noch zwei Bestzeiten und lag nur 1,6 Sekunden hinter Gefährte Sordo zurück.
Am zweiten Tag ging Loeb dank einer weiteren Bestzeit dann erstmals in Führung, verlor sie zwischenzeitlich wieder an Sordo, nur um sie auf der letzten Prüfung des Tages zurückzuerobern.
Am Finaltag ließ sich das Citroën-Duo die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Ziel hatte Loeb zwölf Sekunden Vorsprung vor Sordo. Das heiße Duell war entschieden. "Die Rallye war echt hart", so der Sieger. "Daniel hat unglaublich Druck gemacht. Wir haben zwar miteinander gerungen, waren uns aber immer bewusst, dass wir keine Fehler machen durften. Eine Zielankunft war Pflicht. Es war ein Wohlgefühl, endlich mal wieder auf Asphalt zu fahren. Ich bin der Ausgangslage für Großbritannien sehr zufrieden."
Ford-Konkurrent Mikko Hirvonen betrieb mit Rang drei Schadensbegrenzung. Nach vorn keine Chance, nach hinten alles sicher. Für den Finnen verlief die Rallye eher ereignislos. "Ich habe nicht das beste Wochenende erwischt", sagte Hirvonen im Ziel. "Aber Platz drei ist ok. Für Wales zählt jetzt nur noch eines: gewinnen. Ich freue mich schon auf das Duell mit Sébastien."
Neben den beiden Citroën-Werkspiloten sorgte Petter Solberg für das größte Aufsehen. Der Norweger fuhr in seinem privat eingesetzten C4 WRC nicht nur einen ungefährdeten vierten Rang nach Hause, sondern sorgte vor allen Dingen am Schlusstag für die Highlights der Rallye. Nicht weniger als drei von sechs Bestzeiten gelangen dem Rallye-Weltmeister von 2003. Voller Stolz und ein wenig Trotz fragte er die Strecken-Journalisten: "Nicht schlecht, oder? All den Leuten, die an mir gezweifelt haben, sage ich jetzt: Nun seid ihr dran. Endlich habe ich das Ende einer langen Frustphase erreicht. Ich finde einfach keine Worte für das Gefühl, wieder vorn mitmischen zu können."
Die weiteren Punkteränge in Spanien belegten jeweils mit Respektabstand zueinander Sébastien Ogier, der sich am zweiten Tag zwei Bestzeiten sicherte, Jari-Matti Latvala im zweiten Werks-Ford, Matthew Wilson (Stobart-Ford) und Federico Villagra (Munchi’s Ford).
Im Gegensatz zur Fahrer-WM, die sich drei Wochen vor der Entscheidung in Wales nicht spannender gestalten könnte, ist der Kampf um die Konstrukteurs-WM entschieden. Wie schon im Vorjahr machten Loeb und Sordo den Titel für ihr Werksteam perfekt.





















