Kalender 2010
Marken
Punkte
Pos   Fahrer   Punkte
1   S. Loeb 191
2   S. Ogier 133
3   J. Latvala 117
4   P. Solberg 100
5   D. Sordo 95
Die Rallye im Zeitraffer
Die Siegerstory der ADAC Rallye Deutschland liest sich wie das "Who is Who" des internationalen Rallyesports. Von Walter Röhrl über Erwin Weber und Michele Mouton bis zu Sebastien Loeb - viele Stars kämpften in Deutschland um den Erfolg.

Bei der Erstauflage von 1982 schnupperte zwar noch das damalige bayerische Jungtalent Erwin Weber auf Opel Ascona 400 Sieger-Atmosphäre, doch bereits ein Jahr später verpasste die weltweit respektierte Rallye-Ikone Walter Röhrl auf Lancia diesem deutschen Europa-Meisterschaftslauf den internationalen Feinschliff.
 
Heute noch wohlbekannte Lenkradakrobaten wie Hannu Mikkola, Kalle Grundel, Jochi Kleint, Patrick Snijers, Piero Liatti, Robert Droogmans, Enrico Bertone oder schließlich auch der "Schwarze Vulkan", die schwarzhaarige, explosive Südfranzösin Michèle Mouton, meißelten ihre Namen in die Siegerliste der ADAC Rallye Deutschland. Unter den bundesdeutschen Siegertypen stechen Erwin Weber (Gesamtsieger 1982 + 1992) und Dieter Depping als bislang einziger Dreifachgewinner (1994 + 1996 + 1997) hervor.
 
Diese deutsche Topveranstaltung bildete übrigens bei vielen Fahrern immer wieder das Fundament für den späteren EM-Titelsieg. Das galt 1992 nicht nur für Erwin Weber (Neufahrn), sondern auch für Henrik Lundgaard (Dänemark), den Europameister 2000 und Armin Kremer (2001).
 
Mehrere Ortswechsel und diverse Neuorientierungen bei der Streckenauswahl bereicherten in den letzten 20 Jahren den notwendigen Erfahrungsschatz der ADAC-Rallye-Macher. Frankfurt am Main, St. Wendel im Saarland, Koblenz und Adenau gaben sich jahrelang als Gastgeber – seit 2000 befindet sich das deutsche Rallye-Mekka in Trier, der alten Römer-Metropole mit moderner Infrastruktur.
 
Im Jahr 2002 zählte die Rallye erstmals zur Rallye-Weltmeisterschaft. Seitdem siegte Citroen-Pilot Sébastien Loeb fünf Mal in Folge.